Die Fußplatten

Das Charakteristischste der Freeline Skates sind wohl die Plates. Sie ähneln einem in zwei Hälften geschnittenem Skateboard. Die Rollen sind jedoch um 90 Grad gedreht und leicht versetzt. Die Bewegung erfolgt durch rhythmisches Drehen des Oberkörpers und einer Gegenbewegung der Füße wodurch die Kraftausübung auf den Boden kinetische Energie erzeugt und den Skater zum fahren bringt.
Die Plates sind standardgemäß ein Gussstück aus Aluminium. Es gibt jedoch auch Modelle aus Kunststoff oder Holz. Die Maße sind im Allgemeinen 17cm X 14cm mit abgerundeten Ecken. Dies sind die Standardmaße und können bei jedem Produkt anders ausfallen.

Aluminiumskates
Die Skates aus Aluminium sind wohl die Bekanntesten unter den Freeline Skates. Sie zeichnen außerordentliche Robustheit und Effektivität aus. Bei Anfängern sowie Fortgeschrittenen sind sie gleichermaßen beliebt. Das vermutlich zuverlässigste Modelle hinsichtlich Stabilität und Haltbarkeit. Aufgrund des Aluminiums 356-T6, welches auch zum Flugzeugbau verwendet wird, sind sie unglaublich stabil. Eine Traglast von mehr als eine Tonne ist das Resultat. Mit Kantenschonern kann dieses Modell auch locker Tricks wie Grinds auf sich nehmen, ohne große Verschleißspuren aufzuweisen. Für Skater, die gerne neue Tricks ausprobieren oder alte verfestigen wollen, aber auch zum Cruisen sind die Aluminiumskates ein Hingucker.
Einzig der Kaufpreis von 200€ bis fast 400€ zeigt, dass Freeline Skaten ein vorab gut durchdachtes Hobby sein sollte. Nach dem Kauf kann man sich jedoch über ein langlebiges Sportgerät ohne viele weitere Investitionen freuen.
Zu den Aluminiumskates gehören natürlich die originalen Freeline Skates.
Freeline Skates OG

Holzskates
Die Freeline Skates aus Holz sind nicht vollständig aus Holz. Lediglich die Fußplatten sind aus mehrfach verleimten Holplatten. In der Regel werden wie bei Skateboards sieben Lagen Ahornholz verwendet. Dies hängt jedoch immer von der Produktionsfirma ab. Die Modelle mit Holzplates sind vorallem für Neueinsteiger interessant, da die Platten des Freeline Skates Grom und Freeline Skates Cruiser mit dem Fortgeschrittenen-Modell Freeline Skates Pro verwechseln. Genaueres zu den unterschiedlichen Modellen findet ihr hier.

Kunststoffskates
Die Skates aus Kunststoff kann man vom Aussehen her so erstmal schwer beschreiben, da es unzählige Variationen und Abänderungen gibt. Man kann generalisierend aber sagen, dass die Kunststoffskates im Preis-Leistungsverhältnis von vielen Kunden als relativ gut bewertet werden. Ausschlaggebend dafür dürfte wohl der niedrigere Preis (etwa 20€-80€) sein, weniger die Qualität. Nichts desto Trotz sollte man sich bei der Anschaffung die Kunststoffskates nicht sofort aus dem Kopf schlagen. Sie sind zwar um einiges schwerer und mit einer Traglast von bis zu 100kg auch weniger stabil, dennoch als Geschenk für Freunde, Verwandte etc. um ihnen diesen großartigen Sport näher zu bringen geradezu prädestiniert. Solltet ihr aber vorhaben, regelmäßig zu Skaten, beispielsweise in die Schule oder generell als durchaus schnelles Fortbewegungsmittel, dann müssen wir euch an dieser Stelle leider von einem Kauf der Skates aus Kunststoff abraten. Auf Dauer werden diese nämlich einer regelmäßigen Nutzung nicht gerecht. Außerdem sind viele Modifikationen auf die standardmäßigen Freeline Skates angewiesen. Dies betrifft oft Kugellager, Rollen und (wenn vorhanden) Griptapes. Das heist also, dass ihr bei Verbesserungen an den Skates mal wieder selber Hand anlegen oder länger im Internet nach Ersatzteilen suchen müsst.
Abschließend kann man die Kunststoffskates so zusammenfassen, dass sie bei regelmäßger Nutzung zwar relativ kurzlebig sind, sich als Geschenk oder Einstieg in die Welt vom Freeline Skaten durchaus lohnen.

Ähnlich wie bei Skateboards, Waveboards oder Snakeboards wird bei den Freeline Skates auf Schuhe oder Bindungen verzichtet. Die meisten Produkte haben zum Halt jedoch ein Griptape. Dies verschafft dem Skater eine wehsentlich höhere Flexibilität und ein größeres Spektrum an Möglichkeiten. Das Grip ist normales Skateboard Griptape. Es mag auf den ersten Blick vielleicht etwas einschüchtern, keine Bindungen und Ähnliches zur Hand zu haben, glaubt uns aber wenn wir sagen, dass ein Griptape völlig ausreichend ist.
Solltet ihr trotzdem Interesse an einer Modifikation sein, könnt ihr auf Ebay bestimmt selbst einige Selfmade Produkte oder Modelle kleinerer Firmen finden. Andererseits sind auch eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Schnappt euch ein paar alte Sandalen und lasst euren Handwerkskünsten freien Lauf. Viel falsch machen kann man da nicht. Wir empfehlen euch dennoch bei eigenen Modifikationen eines der Anfängermodelle zu verwenden (Freeline Skates Cruiser oder Hier gehts zu den Tutorials

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